Eis selbst herstellen

Wie kann ich Eis selbst herstellen

Wir lieben Eis. Ungefähr 7,8 Liter konsumiert jeder Deutsche davon jährlich. Auffällig dabei ist: Den größten Teil davon verspeisen wir in den eigenen vier Wänden und nicht etwa in der Eisdiele um die Ecke. Der Anteil an Fertigprodukten aus dem Supermarkt überwiegt also deutlich und damit ebenso eine gewisse Ungewissheit gegenüber der Inhaltsstoffe beim Verbraucher.
Warum eigentlich Eis selber machen?

Trotz des häufigen Einsatzes von Geschmacksverstärkern ist selbstgemachtes Eis dem aus dem Supermarkt geschmacklich in meinen Augen überlegen, da in vielen Fällen nur minderwertige Zutaten verwendet werden. Was gibt es zudem schöneres, als einen gemütlichen Kochabend mit Freunden, oder dem Partner zusätzlich noch mit einem leckeren, selbstgemachten Eis abzurunden? Ihre Gäste werden staunen und den Hut vor Ihnen ziehen.

Zudem ist die Herstellung absolut kein Hexenwerk, da man für viele Rezepte nur eine handvoll Zutaten benötigt. Unter Verwendung einer hochwertigen Eismaschine wird die Konsistenz des Endproduktes zwar deutlich cremiger, aber im Grunde braucht man neben einer funktionsfähigen Tiefkühltruhe nur etwas Zeit und Geduld.

Hochwertiges Eis aus dem Supermarkt ist zudem teuer. Wer sein Eis selber macht, der kann einiges an Geld sparen und ist zudem nicht abhängig von den Ladenöffnungszeiten.

Eis selber machen: Ideal für Allergiker

Stark verarbeitete Lebensmittel haben mittlerweile einen großen Anteil an unserer täglichen Ernährung. Die Folge: Seit Jahren steigt die Anzahl der Allergiker und Neurodermitiker kontinuierlich an. Für viele Menschen ist es aus diesem Grund wichtig, die Inhaltsstoffe von gekauften Lebensmittel genau zu kennen. Zwar müssen Lebensmittel aus dem Supermarkt entsprechend gekennzeichnet sein, doch die teils kryptische Beschriftung ist oftmals ein Verunsicherungsgrund für viele Allergiker. Spätestens beim Gang in die lokale Eisdiele bleibt einem nichts anders übrig, als nach den verwendeten Zutaten und Inhaltsstoffen zu fragen. Bei ungeschultem Personal kann dies leider auch negative Folgen haben.

Neben Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen sind die folgenden Inhaltsstoffe/Zutaten zumeist Auslöser für allergische Reaktionen:

  • Laktose
  • Ei
  • Soja
  • Nüsse
  • Diverse Früchte
  • Gluten

Wer sein Eis also nicht regelmäßig und für viel Geld im Biomarkt kaufen möchte, für den ist es eine hervorragende Alternative sein Eis selber zu machen.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Wer sein Eis selber machen möchte hat quasi unendlich viele Möglichkeiten bezüglich Zutaten und Geschmack. Auf dieser Seite hier finden Sie nur eine kleine Auswahl an beliebten und gängigen Eisvariationen. Hobbykoche werden sehen, dass mit etwas Kreativität und Geschick die tollsten Geschmacksrichtungen entstehen können. Ein Eis aus dem Supermarkt kann da qualitativ nicht mithalten.

Eiskaffee – Süß und herb zugleich

Jetzt wo die Sonne lang­sam wie­der hin­ter den dich­ten Win­ter­wol­ken her­vor­lugt, öff­nen auch die Eis­ca­fés lang­sam wie­der ihre Türen und prä­sen­tie­ren ihr Ange­bot den eis­hung­ri­gen Kun­den. Zu lang waren für viele die Win­ter­mo­nate, in denen sie sich auf ein erfri­schen­des Eis gefreut haben.

Doch an eini­gen Orten dau­ert es noch ein wenig, bis die Eis­die­len wie­der auf vol­len Tou­ren lau­fen und wie­der sämt­li­che Spe­zia­li­tä­ten im Ange­bot haben. In einem sol­chen Fall lohnt es sich, gern auch ein­mal eine Eis­spe­zia­li­tät in der eige­nen Küche her­zu­stel­len. Der Eis­kaf­fee ist dabei eine beson­ders beliebte Vari­ante, die sich sehr ein­fach auch zuhause zube­rei­ten lässt. Hier­für lohnt es sich das benö­tigte Vanil­le­eis mit einem ein­fa­chen Rezept selbst her­zu­stel­len. Wem das zu auf­wen­dig ist, der kann natür­lich auch auf ein vor­ge­fer­tig­tes Eis aus dem Super­markt zurück­grei­fen, auch wenn der Geschmack hier bei wei­tem nicht so gut ist, wie bei selbst her­ge­stell­tem Vanilleeis.

Eis­kaf­fee selbst ist nicht nur im Som­mer ein beson­de­res Geschmacks­er­leb­nis. Die Kom­bi­na­tion aus her­bem und wür­zi­gem Kaf­fee mit der Süße von Sahne und Vanil­le­eis bringt die Geschmacks­ner­ven regel­recht zum Explo­die­ren. Und auch wer kei­nen rich­ti­gen Kaf­fee ver­trägt, kann sich mit einer ent­kof­fe­i­nier­ten Vari­ante begeis­tern lassen.

Die Zuta­ten

  • etwas Fil­ter­kaf­fee, alter­na­tiv auch Espresso
  • kalte Milch
  • Schlag­sahne
  • 1–2 Kugeln Vanilleeis

Der Fil­ter­kaf­fee bzw. der Espresso wer­den nach der Zube­rei­tung etwas her­un­ter­ge­kühlt. Anschlie­ßend wird der Kaf­fee mit kal­ter Milch auf­ge­füllt. In die Flüs­sig­keit wer­den anschlie­ßend vor­sich­tig ein bis zwei Kugeln Vanil­le­eis gege­ben. Eine Haube aus Schlag­sahne ver­fei­nert den Eis­kaf­fee nicht nur optisch, son­dern sorgt außer­dem für die süße Note. Wem das Ganze trotz­dem noch zu herb ist, der kann die Milch zusätz­lich süßen. Eine Prise Zimt oder etwas Vanil­le­a­roma sor­gen für einen zusätz­li­chen Kick.

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